Brettspiel-Report

In diesem Weltraumspiel muss jeder Spieler eine Geheimmission erfüllen, z.B. bestimmte Arten von Gebieten (Asteroidenfelder, Schiffswerften, usw.) kontrollieren. Jeder Spieler führt erst seinen kompletten Spielzug aus, bevor sein linker Nachbar am Zug ist. Ein Spielzug besteht aus dem Nutzen von bestimmten Feldern (neue Event-Karten, Schiffe oder Schiffserweiterungen erhalten). Im Spiel gibt es 2 Schiffstypen, welche sich durch die Anzahl Kampfwürfel und Widerstandskraft gegen Treffer unterscheiden. Planeten beim Entdecken mit zufälliger und planmäßiger Bevölkerung gefüllt.

 

Planmäßig, da jedes eigene Raumschiff 1 Bevölkerung bringt und zufällig, da der Rest aus einem Beutel aufgefüllt wird. Kämpfe werden per Farbwürfel ausgewürfelt. Durch Eventkarten und Schiffserweiterungen können zusätzliche Farben des Würfels einen Treffer anzeigen. Ein Spieler kann sich in seinem Zug entscheiden, ob er seine Raumschiffe in ein Feld zieht, ein großes Raumschiff produziert (wenn dazu benötigter Planet im eigenen Besitz) oder er Diplomatie betreibt, s.h. fremde Bevölkerung durch eigene austauscht.

Fazit: "Cosmic Empires” bietet wenige Regeln und Komplexität, dadurch können sich die Spieler aber sehr schön auf ihre eigene Strategie konzentrieren. Die Spieldauer ist für ein Strategiespiel angenehm kurz und die Illustrationen sehr stimmig geworden. Die Spezialfähigkeiten der einzelnen Rassen kommen einem auf dem ersten Blick nicht komplett ausgewogen vor, aber vielleicht trügt hier auch der Schein, wenn man mehrere Partien gespielt hat. Alles in allem ist "Cosmic Empires” nicht nur ein Spiel für Sci-Fi Fans und es spielt sich mit 2, 3 und 4 Personen gleich gut.